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Wintertipps für Laternenparker

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Monday, October 29th 2012, 6:23am

Wintertipps für Laternenparker

Die Autofahrer, die keine eigene Garage haben, sind im Winter am Schlimmsten dran.
Hier einige Tipps, die den Winter etwas erträglicher machen.

1) Warmes Fahrzeug

Fahrzeug ohne große Umbauten schnell warm bekommen

Heizlüfter-Heizung
Das System klappt nur, wenn man das Fahrzeug direkt in der Nähe des Hauses stehen hat (Carport usw). Eine Stromversorgung ist nötig.
Es gibt spezielle Heizlüfter für diesen Zweck oder man nimmt einen normalen Heizlüfter ... bei dem man aber darauf achten muss, dass sich nichts direkt vor dem Gebläse befindet, was durch Hitze Schaden leiden könnte.

Stromkabel ins Auto legen, Heizlüfter anschließen. Geringe Temperatur und Leistung wählen.
Im Haus kommt dann eine einfach Zeitschaltuhr an die Steckdose, so dass der Heizlüfter erst zu einer bestimmten Zeit seine Tätigkeit aufnehmen kann.

Wenn man die Zeit so wählt, dass der Heizlüfter ca. 1/2 Stunde vor Abfahrt seine Arbeit aufnimmt, ist der Fahrzeuginnenraum schon etwas angewärmt und auch die Scheiben sind so warm geworden, das Schnee/Regen nicht mehr daran festfrieren kann.
Beim Losfahren braucht die Heizung des Fahrzeuges also keine besondere Leistung zu haben = man spart Kraftstoff.
Stecker ziehen, ins Fahrzeug nehmen und losfahren.

Teuer oder nicht ?
Bitte nachrechnen, was nehr Geld kostet:
Mehr Kraftstoff für Heizung+Lüftung bzw. Klima kann bereits bis zur "Warmphase" einige Liter kosten.. oder Stromkosten für die gewählte Zeitdauer und Heizleistung.

Die Rechnung sieht je nach Fahrzeug immer anders aus.
Leider völlig ungeeigneter Tipp für alle Fahrzeugbesitzer, die nicht in der Nähe einer Steckdose parken können.

Fahrzeug ohne externe Energieversorgung warm bekommen

1) Abends eine Wärmequelle ins Fahrzeug legen

Bringt leider für die morgendliche Abfahrt nicht viel. Egal was man benutzt, die Fahrzeuginnentemperatur fällt zwar nicht so schnell ab, aber wenn es nur lange genug stehen bleibt, ist das Fahrzeug am Morgen genauso kalt wie ohne diese Maßnahme

2) Morgens Wärmequelle ins Fahrzeug legen
Hundebesitzer haben es relativ einfach, wenn sie vor der Arbeit sowieso mit dem Liebling Gassi gehen.
Ein aufgeheiztes Körnerkissen oder Wärmflasche auf dem "Gassi-Gang" ins Auto legen.

Falls die "Wärmequelle" nicht zu heiß ist (< 45°C) kann man sie auch aufs Armaturenbrett legen (Beser sicherheitshalber noch einige Lagen Handtuch darunter)
Diese Wärme reicht schon aus, dass die Scheiben angewämt bzw. von innen abgetaut werden können.

Auch wer "den Mut hat" morgens schon eine "Runde draußen zu drehen" um danach erst zu frühstücken usw., kann eben am Fahrzeug vorbei und "was Warmes" hineinlegen.
Wer einen vorgewärmten Fahrersitz bevorzugt, legt eben Körnerkissen/Wärmflasche direkt auf den Sitz.

Rollen-Zusatzheizung
Es sind eigentlich kleine Heizlüfter, die aber einfach nur von der Fahrzeugbatterie mit Strom versorgt werden.
Wenn man eine zusätzliche Autobatterie "übrig hat" (z.B. Besitzer von Wohn-/Campingmobilen) kann man diese Zusatzheizungen auch einfach daran anschließen.
Aus dem Modellbau eine kleine Funksteuerung und man startet diese kleine Zusatzheizung aus der watremen Wohnung heraus.
Achtung ! Tipp nicht geeignet, wenn man nur die Fahrzeugbatterie nutzt. Man will ja nicht in ein warmes Auto steigen... dessen Batterie duch die Heizung leergesaugt wurde ;)

Ansonsten: Diese Zusatzheizung verbraucht natürlich auch Strom, der vom Fahrzeug produziert werden muss = kostet effektiv auch Kraftstoff

Nachträgliche Einbauten


Wärmespeicher-Heizung
Diese Heizung sind faktisch einfach eine "Themeroskanne". Hier wird einfach die Wärme des Kühlwasser gespeichert und steht morgens beim Start sowohl dem Motor als auch der Heizung zur Verfügung.
Grundprinzip:
Ein Salz oder ähnliches Speichermedium nimmt die Wärme auf. Morgens nach dem Start durchfließt das kalte Kühlwasser das Medium und wird daduerch sofort aufgeheizt. Prinzipiell arbeitet es dann also wie ein Durchlauferhitzer und heizt das Kühlwasser bis zu 50-60°C auf

Vorteile:
- Weniger Verschleiß durch Kaltstart
- weniger Abgase
- Innenraum schneller warm
- Benötigt keine Energie vor/während/nach der Fahrt = ist nach dem Einbau Kosten- und umweltneutral

Nachteil:
Einbaukosten. Theoretisch kann sie aber durch jede Werkstatt eingbaut werden, da sie einfach in den Kühlkreislauf zwischengeschaltet wird.

Standheizung
Rentiert sich faktisch eher dann, wenn man längere Zeit "in der Gegend herum steht" und dabei ohne laufenden Motor im Auto sitzen muss.
Es ist ein unabhängiges Heizsystem, das auch einen unabhängigen Verbrauch hat.
Durch eine solche Zusatzheizung geht am/beim Fahrzeug keine Leistung verloren. Die Standheizung kann sich aus dem Fahrzeugtank "bedienen" (die kostengünstige Variation) oder einen eigenen Zusatztank haben.

Dadurch dass Dieselfahrzeuge heutzutage immer weniger Wärmeverluste haben.. und damit eine immer schächer werdende Heizleistung .. rentiert sich der Einbau einer solchen Standheizung auch für diese Fahrzeuggattung um die eigentliche Fahrzeugheizung zu unterstützen.

Man kann die Standheizung zu jeder Zeit zu- oder abschalten und damit ganz gezielt auch den zusätzlichen Verbrauch selbst bestimmen.

Problematisch wird ein gemeinsamer Tank erst, wenn das Fahrzeug längere Zeit unbeweglich an einer Stelle stehen muss (z.B. in einem langen Dauerstau).
Solche Situationen gibt es heutzutage nur noch selten, können aber immer mal wieder auftauchen. In einem solchen Fall ist es gut, zwischendurch immer mal wieder die Zündung zu starten, um Überblick über den Tankinhalt zu bekommen.

Fahrzeug schnell frei von Eis und Schnee bekommen

Abstellort und Richtung gut wählen

Ort
Im typischen Windeinfallbereich wird in der Regel mehr Schnee angeweht. Wer sich dann vor eine Mauer stellt, wird mehr Schnee beseitigen müssen als wenn er es hinter der Mauwer abgestellt hätte

Wenn der Wind von einer Seite in eine Straße hinein weht, spart es morgens einige Arbeit,w enn man das Fahrzeg am Ende der Straße abstellt. Hier hat der Wind an Kraft verloren um geügend Schnee mitzunehmen und seine Strömungsgeschwindigkeit kühlt auch nicht mehr zusätzlich das Fahrzeug ab.
Man muss also nicht nur weniger Schnee beseitigen, sondern hat auch weniger stark vereiste Scheiben und einen (relativ) wärmeren Innenraum.

Richtung

Das Heck in Windrichtung parken. Man muss zwar immer das ganze Fahrzeug vom Schnee befreien, jedoch kann man bei jedem Fahrzeug während der Fahrt die Heckscheibenheizung einschalten, um sie wieder eisfrei zu bekommen.
Die Scheibe, die sich in der Windrichtung befindet, wird stärker unterkühlt als die anderen. Sie kann deshalb auch kurz nach Fahrtantritt wieder vereisen, da die Luftfeuchtigkeit wieder an ihr fest friert.
Mit einer beheizbaren Frontscheibe kann man das verhindern ... oder muss man danach aber wieder anhalten und die Scheibe wieder enteisen.

Frontscheibe schützen
Einfache "Anti-Eis-Folien"
schützen faktisch nur gegen Schnee und dass Schnee oder Regen direkt auf der Scheibe vereist.
Mit einem Ruck wird also alles was darauf liegt entfernt.

Nachteil:
Die Folie schützt nicht gegen Kälte, die direkt auf die Scheibe einwirken kann.
Während die eventuell vorhandene Eis-/Schneeschicht also isolierend gegen Wärme von außen wirkt, kühlt sie zusätzlich sogar noch die Scheibe weiterhin ab.
Feuchtigkeit, die hinter die Folie gelangt, friert sofort an der Scheibe fest.
Auch direkt nach dem Entfernen der Folie können Schnee, Regen und Luftfeuchtigkeit beginnen, auf der Scheibe eine neue Eisschicht zu bilden. Sie schlagen sich auf der Scheibe nieder und ftieren direkt fest.

Anti-Eis-Folie mit Wärmedämmschicht
Diese Folien sind besser geeignet. Ihre Isolierschicht verhindert, dass die Kälte durch Wind, Eis und Schnee die Frontscheibe direkt treffen und sie zusätzlich (zur Außentemperatur) noch weiter runterkühlen können.

Zeitung und Pappen
sind denkbar ungeeignet. Sie sorgen zwar dafür, dass Schnee und Eis nicht an die Scheibe kommen können.. aber....
Sie weichen durch, werden feucht und frieren selber an der Scheibe fest.
Entfernt man sie dann morgens. muss man mühselig eine oder mehrere Schichten Papier/Pappe von der Frontscheibe kratzen.

Anti-Eis-Folie selber basteln
geht relativ einfach:
Eine Schicht Pappe, Styropor oder Schaumstoff sorgt für Isolierung gegen die Kälte von außen.
Diese Schicht packt man dann einfach in eine Kunststofftüte, damit die Isolierschicht nicht durchweichen und festfrieren kann.

Jetzt muss man beim Auflegen nur noch dafür sorgen, dass die Tüte möglichst plan aufliegt, damit keine Feuchtigkeit draunter kriechen kann... die wieder zu Eis auf der Scheibe führen würde.
Aber das gilt eigentlich für alle Anti-Eis-Folien.

Frontscheibe von Eis und Schnee befreien
Zuerst wird der Schnee mit einem Handfeger vom losen Schnee befreit. Bei größeren Schneemengen kann man auch eine Kehrblech aus Kunststoff mit Gummilippe benutzen... sollte aber aufpassen, dass nur die Gummilippe an die Scheibe kommt.

Jetzt kann man zuerst noch mit einem Abzieher (z.B. für Fensterscheiben) den weiteren Schnee und loses Eis entfernen.
Wenn sie ein Abzieher einen Stiel hat, benutzt man ihn faktisch wie einen kleinen Schneeschieber .. nur dass man zieht anstatt zu schieben.

Die letzte Stufe ist dann der Eislratzer
Völlig ungeeignet sind Eiskratzer mit Metalleinlagen !
Sie beschädigen die empfindliche Scheibe.

Geeignet sind Eiskratzer/Schaber mit Kunststoff der Gummilippe.

Noch besser als Eiskratzer sind Enteiserflüssigkeiten

Sie tauen das Eis durch Unterkühlung ab und sorgen für freien Scheiben.

Spartipp:
Anstatt das man die teueren Enteisersprays kauft (bis zu 7 Euro pro 500 ml) kann man auch Enteiserflüssigkeit benutzen, die eigentlich für die Scheibenwischanlage gedacht sind und bis zu -25 °C vor Einfrieren des Wischwaschers schützen sollen.
Diese kosten als Fertigmischung nur 5 Euro für 5 Liter. Man sollte nur darauf aufpassen, dass Enteiserflüssigkeiten aller Art nicht an den Lack kommen.

Die gleiche Flüssigkeit kann man auch im Notfall zum Enteisen der Schlösser benutzen. Hier aber zu bedenken: Enteiserflüssigkeiten für die Wischanlage enthalten auch fettlösende Stoffe. Sie entfernt also auch Fette und Öle in Schlössern. Man müsste säter also alles wieder neu einölen .. was aber kaum einer macht.
Deshalb eher als Notfalllösung gedacht.

Enteisersprays und -Flüssigkeiten unter kühlen die Scheibe und entfernen so das Eis. Direkt auf Schnee taugen sie faktisch kaum etwas. Es dauert einfach viel zu lange und man benötigt viel zu große Mengen.

Durch das Unterkühlen haben die Flüssigkeiten einen großen Nachteil:
Sobald die Scheibe trocken ist, gefriert so lange Schnee, Regen, Nebel auf ihr, bis die Scheibe wieder Plusgrade erreicht hat.
Das muss/kann man verhindern indem man nach der Enteisung eine hauchdünne Schicht Enteiser auf die Scheibe gibt und sie erst wegwischt, wenn die Frontscheibe warm ist.

Enteisen von Schlössern

Moderne Schlüssel darf man KEINESFALLS mit dem Feuerzeug erhitzen.Die im Schlüssel eingebaute Elektronik würde Schaden erleiden.
Diese Schlüssel darf man nur noch mit der Hand anwärmen .. was (oft genug wiederholt) aber auch genügt.

Elektronische Enteiser
Eigentlich sind es nur kleine "Tauchsieder in Schlüsselform". Eine kleine Batterie erhitzt den "Schlüsselbart" und erwärmt somit das Schloss von innen.
Die beste Möglichkeit für moderne Autoschlösser, da keine Flüssigkeiten ins Schloss kommen müssen.

flüssige Schlossenteiser
Sie sind nicht unbedingt für alle Fahrzeuge geeignet. Man sollte daran denken, dass es eine Flüssigkeit ist, die nach der "Wirkung" auch irgendwo hin muss. Bis sie (hoffentlich) verdunstet ist, kann sie die Schloss- und andere Elektonik schädigen.

Vereisen von Schlössern bereits vorher verhindern

Schlösser vor dem Waschen überkleben
Auch wenn ein Schlösser einen kleinen "Verschlussmechanismus" haben, kann trotzdem Wasser in sie eindringen. Dieses Wasser wird dann beim nächsten Frost gefrieren.
Mit einem Streifen Klebeband , das vorher über das Schloss geklebt wird, wird also bereits die Ursache verhindert.

Schlösser regelmäßig pflegen
Schlossöl und Graphitpulver sollen dazu dienen, dass Wasser nicht einmal ansatzweise an den Teilen anhaften und später gefrieren kann. Da moderne Autoschlösser aber nicht nur mechanisch sind, soltle man sich vorher beim Fachmann erkundigen, ob das dem Schloss nicht eventuell schaden könnte.

Komplettes Fahrzeug von Schnee und Eis befreien

Das Fahrzeug muss komplett von Schnee und Eis befreit werden !!!

Reihenfolge

Zuerst das Dach vom Schnee befreien.
Der Grund ist logisch: Man schiebt bei jedem Fahrzeug den Schnee auf die nächsttiefere Ebene = in der Regel auf die Scheiben und Motorhauben.
Würde man diese zuerst befreien, müsste man sie später noch einmal "behandeln"

Danach die Scheiben befreien.
Logischerweise wird man auch hier immer wieder Schnee auf andere tieferliegende Bereiche schieben.

Danach die Seitenteile und andere Flächen befreien

Danach die Scheinwerfer "freilegen"
Moderne Fahrzeuige haben keine Glasflächen als Scheinwerfer mehr, sondern sie bestehen oft aus diversen Kunststoffen. Diese sind durchaus sehr kratzempfindlich !!!!
Finger weg von Eiskratzern !!!
Mit dem Handfeger von Schnee befreien und danach eventuelle Vereisungen mit Enteiserflüssigkeiten entfernen.

Verkratzte Scheinwerfer könenn dazu führen, dass andere Verkehrsteilnehmer geblendet werden. Spätestens bei der nächsten HU wird also ein Austausch fällig werden, wenn man das Verkratzen nicht vorher verhindert.

Dann die Nummernschilder nicht vergessen
Sie müssen gut erkennbar sein.

Nummernschilder und Scheinwerfer müssen auch während der Fahrt immer wieder gereinigt werden, wenn es die Witterung erfordert. Gerade bei starkem Schneefall ist es wichtig , das man immer genügend sieht und auch selbst gesehen wird.

Die Richtung des Schneeräumens

Wer schlau ist, fegt den Schnee immer seitlich vom Fahrzeug. So spart man es sich, dass man den gleichen Schnee immer wieder von der nächsten Fläche entfernen muss.
Wer noch schlauer ist, achtet dabei sogar darauf, auf welche Seite der Schnee fällt. In manchen Wintern gibt es so viel Schnee, dass man sich durch den Schnee vom Fahrzeug faktisch selbst das Fahrzeug "einbuddelt" wenn er an der Seite liegt, an der man normalerwesie herausfahren muss.

Am Ende muss man dann natürlich noch den Schnee rund um das Fahrzeug entfernen, damit man abfahren kann.

Es nutzt nichts, wenn man es "erst einmal versucht" über eine Schneewehe zu fahren. So mancher hat sich dabei schon festgefahren.

Besser gleich den Schnee mit einem Schneeschild oder Schaufel entfernen. Dabei darauf achten, dass man mit dem Schneeschieber nicht ans Auto kommt.

Nach Fahrtbeginn

Heizungseinstellungen
Maximale Heizleistung auf die Scheiben und Seitenbereiche richten.
Moderne Steuerungen sorgen dafür, dass dem Motor nur so viel Wärme entzogen wird, wie er "erübrigen kann".

Klima-Einstellungen
Klimeanlagen müssen auch im Winter laufen, damit die Dichtungen gepflegt und damit alle anderen beweglichen Teile entsprechend geschmiert werden. Hierzu sollte man sich das Handbuch gut durchlesen, da dadurch auch Garantien und Gewährleistungen betroffen werden.

Frontscheibenheizung einschalten
Das verhindert das erneute Vereisen während der Fahrt. Man sollte sie aber nicht dauernd laufen lassen, sondern zwischendurch immer mal wieder fühlen, ob Heizung + Frontscheibenheizung die Scheibe schon genügend angewärmt haben, damit sich kein neues Eis bilden kann.

Danach kann die Frontscheibenheizung abgeschaltet werden und auch die normale Heizung kann wieder gedrosselt werden.

Heckscheibenheizung aus lassen
Sonald der Innenraum warm genug ist, erwärmt sich die Heckscheibe soweiso mit. Die Heckscheibenheizung benötigt sehr viel Strom und somit auch Kraftstoff... ist während der Fahrt aber sowieso nur selten nötig, wenn man sie vorher (dem Vorschriften entsprechend) gereinigt hat.

Motor und Fahren
Den Motor warmlaufen lasen bringt überhaupt nichts.. außer Ärger und Kosten.
Getriebe und andere Teile erwärmen sich sowieso erst während der Fahrt.

Maximal mittlere Drehzahlen schonen Motor und Geldbörse am Besten.

Wer mag, kann auch durch Wärmflaschen und aufgeheizte Gelpacks eine weitere Wärmequelle mit ins Fahrzeug nehmen, die mithilft, den Innenraum schneller zu erwärmen.

Kurz vor Ende der Fahrt

Fenster auf
Warme Luft kann viel mehr Feuchtigkeit aufnehmen als kalte Luft. Während der Fahrt hat sie Atem- und sonstige Luftfeuchtigkeit aufgenommen.
Wenn wir das Fahrzeug jetzt einfach abstellen, schlägt sich diese Feuchtigkeit an den kälteren Scheiben nieder. Sie vereisen von innen.

Lüftung aufdrehen
Jetzt geht es nicht mehr um die Wärme, die wir gleich ja nicht mehr brauchen, sondern darum, die feuchte, warme Luft möglichst schnell aus dem Auto zu bekommen.

Alternativ kann man nach dem Ende der Fahr auch einfach alle Türen und Kofferaum öffnen und somit die "Wärme rauslassen".

Folgende Hilfsmittel dürfen auf gar keinen Fall benutzt werden:
heißes/kochendes Wasser - lässt Scheiben platzen und Risse im Lack entstehen
metallische Gegenstände zum Entfernen von Eis - versursacht tiefe kleine Kratzer, die an der Scheibe zu Blendungen führen
CD/DVD-Hüllen - haben kaum Wirkung, können aber tiefe Kratzer verursachen

Flüssigkeiten und Gegenstände, die ursprünglich nicht zum Entfernen von Eis und Schnee gedacht sind - Sie können Lacke und Oberflächen beschädigen.

Hinweis:
Keine Gewährleistung. Wer Tipps befolgt, macht es auf eigene Gefahr und Verantwortung

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Marvin (19.01.2016)

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